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Einen versöhnlichen Ausklang einer zerrütteten Saison schafften die Damen des SVO Innsbruck am Wochenende. Wie im Hinspiel vor zwei Wochen ließ man der TS Wörgl keine Chance und gewann jeweils mit 22:30 bzw. 28:18. Die Vorwochen liefen nicht nach Plan des SVO Innsbruck. Am Ziel, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen, fehlte nicht viel, aber am Ende reichte es in Summe nicht aus - zu sehr schwankte die Leistung der Mannschaft über die vergangenen Wochen und oftmals fehlte nicht viel zu zwei Punkten. Gegen den Tabellendritten Süd/Blumenau musste man sich dank starker Heimleistung in einem wahren Krimi im Finish nur knapp mit zwei Toren (25:27) geschlagen geben. Eine Woche darauf konnte man sich zwei Punkte aufs Konto holen, nachdem die Gäste vom PSV München nicht zum Spiel angetreten waren und es auch nicht für nötig erachtet hatten abzusagen. Dann setzte es gegen den Tabellenführer und späteren Meister aus Ismaning eine deutliche 40:19-Klatsche und den Tiefpunkt der Rückrunde. Guter Ausklang Doch die Mannschaft konnte sich fangen und am Wochenende darauf eine diszipliniertere und mannschaftlich geschlossene Leistung gegen den TSV Allach aufs Parkett bringen. Während die Damen das gesamte Spiel in Führung lagen und das Geschehen dirigierten, konnten die Gäste im Finish die Trendumkehr schaffen und in letzter Sekunde auch den Siegestreffer erzielen. Von dieser schmerzhaften Niederlage war im Wochenende darauf auswärts gegen München-Laim aber nichts mehr zu sehen, eine tolle Leistung reichte dennoch nicht, man musste sich knapp mit 22:24 geschlagen geben. Erst nach den Osterferien war der Mannschaft die (zu) lange Saison anzumerken. In einem lustlosten Spiel von beiden Seiten vergab man die theoretisch letzte Chance auf den Klassenerhalt und verschenkte unnötig das Spiel gegen den TSV Brannenburg mit 22:28. Als Fazit dieser durchwachsenen Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen bleibt die Gewissheit, für die Verhältnisse gut mitgehalten zu haben und oftmals nur knapp an Siegen gescheitert zu sein. Ohne richtige Torfrau, mit einem großen Lazarett über die gesamte Saison mit Ausfällen und Abgängen wichtiger Spieler war mehr als der vorletzte Tabellenplatz (direktes Duell) nicht möglich. |






