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Beiden Teams war in der Schwazer Sporthalle Ost die lange Winterpause anzusehen, flüssige Aktionen und Spielwitz waren insbesondere vor der Pause Mangelware. Stattdessen überwog die kämpferische Komponente, die Partie war geprägt von vielen Ballverlusten und technischen Fehlern. Simon Lechner gelang zwar nach vier Minuten das 2:4 für die Innsbrucker, doch zur Sicherheit trug dieser Treffer leider wenig bei – Schwaz glich durch Stefan Schwarzmann aus (8.). Danach fielen bis Mitte der ersten Halbzeit kaum Tore, diese mussten erst hart erarbeitet werden. Nach 30 Minuten führten die Unterländer mit 14:12. Andrius Rackauskas verkürzte gleich nach dem Wechsel, Klemens Kainmüller egalisierte in der 40. Minute zum 17:17. HIT war nun ein wenig aufgewacht, tat sich aber weiterhin vor allem im Angriff schwer. Dramatisches Finish Schwaz legte erneut vor, HIT musste bis kurz vor dem Ende einem Rückstand hinterherlaufen. Dann schien sich das Blatt doch noch zu wenden. Erst ging HIT nach 56 Minuten mit 24:23 in Führung, Stefan Schwarzmann glich aus, doch den Innsbruckern gelang das 25:24. Wiederum konnte das ULZ durch Mindaugas Andriuska gleich ziehen. Dann wehrte Schwaz-Goalie Dmitrijs Braznikovs zwei Schüsse ab. Ein Treffer fiel in den letzen 60 Sekunden noch. Mindaugas Andriuska traf zum viel umjubelten 26:25. Die Schwazer feierten damit den ersten Derbysieg seit 13.12.2008. Nun muss HIT in der vorgezogenen letzten Runde am Mittwoch (20.00 Uhr, Hötting West) ausgerechnet gegen Tabellenführer UHK Krems punkten, denn die direkten Rivalen Hard und West Wien haben ihre Partien am Samstag gewonnen. Ohne Ausrutscher der Konkurrenz ist das Meister-Playoff jetzt aber nicht mehr erreichbar. Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Für die Zuschauer war die Dramaturgie dieses Spiels super. Wir haben uns das Leben in der zweiten Hälfte selbst schwer gemacht. Der Ausschluss von Andi Lassner, das keine Absicht war, aber unglücklich ausgesehen hat, und die beiden Zwei-Minuten-Strafen gegen Minde haben uns geschwächt. Dennoch sind wir ruhig geblieben und sind mit viel Bewegung gut herausgekommen. Innsbruck hat heute auch sehr gut gespielt. Die Qualität war heute deutlich besser wie im letzten Derby. Kresimir Marakovic bringt mehr Ordnung in unser Spiel. Er hatte einige gute Aktionen dabei. Wenn wir aber noch besser eingespielt sind, wird er uns noch mehr bringen. Heute haben alle in den entscheidenden Situationen Verantwortung übernommen." HLA Grunddurchgang, 17. Spieltag ULZ Sparkasse Schwaz – HIT medalp Tirol 26:25 (14:12) Torschützen Schwaz: Gierlinger (7), Andriuska (6), Marakovic (5), Schwarzmann (4), Lassner (2), Lechner (1), Zangerl (1) Torschützen HIT: Walter (8), Rackauskas (5), Radenovic (5), Kainmüller (2), Mayr (2), Lechner (1), Schinagl (1), Steiger (1) |






