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Nachdem das Team in der Hinrunde überhaupt nicht in die Saison kam, scheint dafür der Start in die Rückrunde der BOL umso erfolgreicher für die SVO-Damen zu beginnen: Gegen die Mannschaft aus Bayern München, der man Anfang Oktober noch mit 28:17 unterlag, eroberten die Damen durch eine kämpferische Mannschaftsleistung ein 27:27 Unentschieden. Der Beginn der Ligen nach Weihnachten verlief nicht ganz nach Wunsch der SVO Trainer. Zwar konnte man in Tirol gegen die TI einen hohen Kantersieg landen, im Kampf um wichtige Punkte gegen den Abstieg gegen den direkten Rivalen aus Taufkirchen erwischten die Damen jedoch einen rabenschwarzen Tag. Unter kräftiger Beteiligung der Schiedsrichter, deren Leistung inakzeptabel war, holte man sich zuhause eine empfindliche 20:27 Niederlage gegen einen Gegner, der leicht zu besiegen gewesen wäre. Doch dann begann das Barometer wieder zu steigen: Ende Jänner schoss sich der SVO Innsbruck in der Tiroler Landesliga gegen Schwaz jede Menge Frust von der Seele und die Unterländerinnen mit 40:10 aus der Halle. Der Trend setzte sich auch an diesem Wochenende fort. Trotz zahlreicher Verletzungen und Ausfällen zeigten die Damen ihr stärkstes Spiel der Saison. Mit einer neuen Deckungsvariante konnte man nicht nur den Gegner überraschen, zeitweise führten die Innsbruckerinnen in der 1. Halbzeit mit 3 Toren. Etliche Lattentreffer verhinderten ein deutliches Absetzen. Die Münchnerinnen nutzten ihrerseits die Gunst der Stunde und drehten das Spiel knapp vor der Pause. Mit 12:13 ging es in die Kabinen. Verdientes Remis Nach Seitenwechsel schienen die Damen vom FC Bayern München den besseren Start zu erwischen und konnten die Lücken im Block der Innsbruckerinnen ein um das andere Mal zu erfolgreichen Distanzwürfen nützen. Zwar steckten die SVO Mädels nicht auf, konnten aber nicht verhindern, dass man bis kurz vor Ende mit 3 Treffern in Rückstand geriet. Doch die Leistungen der ÖHB Herren bei der Heim-EM schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. In einem fulminanten Finish in den letzten 2 Spielminuten schafften die Innsbruckerinnen zuerst den Anschlusstreffer und nach einem langen Pass über das ganze Feld schlussendlich in letzter Sekunde noch den mehr als verdienten Ausgleichstreffer zum 27:27. Trainer Martin Jung: "Das war knapp, aber verdient. Wir haben heute gekämpft und sind endlich wieder als Team zusammen gestanden. Damit haben wir wohl nicht nur die Gegner überrascht. Das ist unser erster Punkt gegen den FC Bayern, jetzt ist die Zeit reif für mehr." Tore: Jung (7),Haslinger (5), Kirchlechner (4), Rohracher, Sichrowsky (je 3), Imarhiagbe, Pöllmann (je 2), Schöll (1) |






