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„Sie werden sicher alles geben, um sich für die Niederlage im Vorjahr zu revanchieren“. Davon ist Teamtrainer Dagur Sigurdsson überzeugt. Der Isländer erwartet eine spiel- und kampfstarke deutsche Mannschaft zum freundschaftlichen Handball-Länderkampf am Mittwoch (18 Uhr) in der Innsbrucker Olympiahalle gegen Österreich. Ins gleiche Horn stieß auch Teamkapitän Viktor Szilagyi: „Noch ist nicht entschieden, wer endgültig in den 16-Mann-Kader Deutschlands für die EM berufen wird, deshalb wird am Mittwoch jeder bis zum Umfallen kämpfen“. Und Flügelflitzer Robert Weber ergänzte: „Die Niederlage vor einem Jahr lassen die Deutschen nicht auf sich sitzen, sie werden mit 100 Prozent Konzentration das Spiel bestreiten“. Aber auch Österreichs Team hat sich viel vorgenommen. Sigurdsson wird deshalb jene Mannschaft aufs Feld schicken, die dann in Linz um den Aufstieg in die Hauptrunde kämpfen wird. „Wir werden versuchen die richtige Kombination und Balance des Teams zu finden, das um den Aufstieg in die Hauptrunde eingesetzt werden wird“. Auf die Frage nach der Reduzierung des Kaders erklärte Sigurdsson, dass er nach dem Turnier in Wr. Neustadt (7. bis 9. Jänner) auf 18 Spieler abspecken wird und erst vor dem ersten Spieltag am 19. Jänner den endgültigen 16 Spieler umfassenden Kader bekannt geben wird. 5000 Zuschauer werden erwartet THV-Präsident Thomas Czermin, dem es immer wieder gelingt hochkarätige Teams nach Innsbruck zu lotsen, erwartet 5000 Zuschauer für den Länderkampf gegen Deutschland. „Auch der Kartenvorverkauf für die Euro läuft prächtig“, meinte Czermin. Apropos Euro: Mediensprecher Christoph Seyrl erklärte im Rahmen der Pressekonferenz, dass sich 900 Journalisten für die Europameisterschaft in Österreich angemeldet haben, dass sich die Zahl der Mitarbeiter von ursprünglich vier auf 1200 erhöht hat und dass Maskottchen „Magic“ 16.000 Kilometer unterwegs war um die Werbetrommel für das größte Handballereignis, das Österreich je erleben wird zu rühren. „Innsbruck wird aufgrund der attraktiven Mannschaften ein Hotspot.“ ÖHB-Vizepräsident Alexander Knauth sprach schließlich zu einem besonderen Projekt während der Euro in Innsbruck. Im Rahmen des ersten Hauptrundentages (24. Jänner) wird um 14.15 Uhr ein Länderspiel der mental behinderten Menschen zwischen Deutschland und Österreich den Euro-Tag einleiten. Knauth hofft damit ein Projekt der Zukunft zu starten, das „wir auf ganz Österreich ausweiten können, um behinderte Menschen auch im Handballsport positionieren zu können“. Programm, 5. Jänner: 13.00 Uhr: Einlass. 13.45: Damen-Landesliga UHI/TI 1 – UHI/TI 2. 15.45 Uhr: Herren-Länderspiel Tirol – Bayern. 18.00 Uhr: Herren-Länderspiel Österreich – Deutschland. Im Fernsehen: Österreich gegen Deutschland wird live im DSF und ORF Sport plus übertragen. Eintrittspreis: 5 Euro. |






