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Am 15. Dezember mussten die 16 teilnehmenden Nationen der Handball-Europameisterschaft ihren erweiterten, aus 28 Spielern bestehenden Kader bekannt geben. Änderungen sind nun nicht mehr möglich, kurz vor Beginn des Turniers (19. Jänner) wird der Kader dann auf jene 16 Spieler reduziert, die bei der EURO ihr Land vertreten dürfen. Neben den fix gesetzten Größen wie Viktor Szilagyi oder Konrad Wilczynski wurde auch Klemens Kainmüller – Spielmacher von HIT Innsbruck – nominiert. Derzeit befindet er sich mit dem ÖHB-Team, das noch bis Anfang Jänner auf die Deutschland-, Dänemark- und Schweiz-Legionäre verzichten muss, auf einem Trainingslehrgang in Dornbirn, der bis 22. Dezember andauert. Von 26. bis 30. Dezember wird der Lehrgang in Traun (OÖ) fortgesetzt. Das nächste Testspiel bestreiten die Österreicher am 5. Jänner (18.00 Uhr) in der Innsbrucker Olympiahalle gegen Deutschland, von 7. bis 9. Jänner geht es im Rahmen des Interwetten Cups in Wiener Neustadt gegen Kroatien, Polen und Ungarn. Am 19. Jänner um 18.00 Uhr eröffnet Österreich in der Linzer Intersportarena die Heim-EURO mit dem Spiel gegen Titelverteidiger Dänemark. Im Interview spricht der gebürtige Linzer Klemens Kainmüller über die Einberufung und die Chancen des österreichischen Teams bei der EURO. Wie haben Sie auf die Nominierung reagiert? Klemens Kainmüller: Als ich vor wenigen Wochen von der Einberufung ins Team erfahren habe, war ich schon überrascht – daher wusste ich dann auch, dass ich nun in Dornbirn und Traun dabei sein würde. Für mich ist die Nominierung natürlich eine Riesenehre, darauf arbeitet man schließlich hin. Wie sehen Sie Ihre Chancen, bei EURO im 16-Mann-Kader zu stehen? Kainmüller: Das kann ich schwer beurteilen, immerhin wurde ich zum ersten Mal seit etwa eineinhalb Jahren wieder einberufen. Zudem fehlen jetzt noch die Legionäre, die erst im Jänner zu uns stoßen. Generell glaube ich aber, dass der Kampf um die 16 Plätze noch relativ offen ist. Was trauen Sie Österreich bei der EURO zu? Kainmüller: Im Moment absolvieren wir ein intensives Trainingsprogramm mit vielen Einheiten für Ausdauer und Kraft. Wie weit wir spielerisch sind, ist schwer zu sagen. Wir haben das Glück, eine Heim-EURO spielen zu können und denke, dass es vor eigenem Publikum sicher möglich ist, die Vorrunde zu überstehen. Uns fehlt aber doch die Erfahrung bei großen Turnieren. Es wäre für mich persönlich natürlich ein Traum, mit dem Team in meiner Heimatstadt Linz auflaufen zu können. |






