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Beim Handball gibt es zwei Spielzeiten - ein Umstand der den SVO Damen am Wochenende stark ins Gedächtnis gerufen wurde, als man sich daheim eine 15:11-Pausenführung gegen den SV München Laim noch nehmen ließ. Wie in der Vorwoche legten die Innsbruckerinnen einen starken Start hin und gingen mit zwei Toren in Führung. Die Partie war in den Anfangsminuten bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann bekamen die SVO Damen die gegnerischen Angriffsreihen unter Kontrolle, Andrea Ralser hielt ihren Kasten topsauber und man profitierte von vielen provozierten technischen Fehlern der Gäste. Auch im Angriff lief es rund, angetrieben von Sigrid Jung und einer erneut starken Lena Kamski arbeiteten sich die Innsbruckerinnen bis zur Pause eine 15:11-Führung heraus. Nach Seitenwechsel änderte sich vorerst nichts am Spielgeschehen, bis zum 20:16 konnte man die Münchnerinnen mit vier Treffern auf Distanz halten. Doch dann brach das Spiel von einer Minute auf die andere ein. Laim reagierte vorerst zaghaft und konnte die vielen Ballverluste und Deckungsunstimmigkeiten nicht in Tore ummünzen. Doch die SVO Damen konnten sich nicht mehr fangen, bis Laim den Ausgleich geschafft hatte. Bis zum 22:22 hielt man die Partie in vier Minuten Unterzahl offen, ehe die Begegnung völlig kippte und Laim verdientermaßen einen 23:26-Sieg über die Zeit spielte. Tore: Jung (6), Kamski, Rohracher (je 4), Haslinger, König, Pöllmann (je 2), Imarhiagbe, Kuscher, Schöpf (je 1) |






