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Die Handball-Euro in Innsbruck und Tirols Wirtschaft. Eine bemerkenswerte Symbiose. Nicht nur für den Tourismus. Handball arbeitete sich in der Beliebtheitsskala europaweit hinter Fußball an die zweite Position vor. Bestätigt durch eindrucksvolle Zahlen. 1,2 Milliarden (!) Zuseher verfolgten weltweit die Begegnungen der EM in Norwegen 2008 auf den Bildschirmen. Eine Zahl, die bei der EM 2010 in Österreich noch übertroffen werden dürfte. Damit erweitert sich ein bereits erfolgreicher Markt, der neue und bewährte Produkte im gleichen Masse ins Rampenlicht stellen kann. Und wird. Wie zum Beispiel „Zipfer Bier“. Robert Ullmann sprach mit dem Verkaufsdirektor der Brau Union in Neu-Rum, mit Mag. Matthias Gurschler. „Beim Handballsport“, sagt er, war er als Aktiver nicht viel am Ball. Wenn, dann nur in der Schulzeit. Und nur dann, wenn Hallenhandball am Stundenplan stand. Ganz anders die Situation beim Fußball. Dort war Matthias Gurschler als Verteidiger und Mittelfeldspieler beim SV Silz/Mötz im Einsatz. Zehn Jahre lang. Jetzt ist Gurschler Obmann der SU Inzing. Ein Fußballverein, der in der Gebietsliga West um den Aufstieg in die Landesliga kämpft. Als Verkaufsdirektor der Brau Union ist Gurschler aber auch ein Förderer des Handballsports. Bei HIT, dem ULZ Schwaz und bei Großveranstaltungen auf Tiroler Boden ist die Marke „Zipfer Bier“ immer dabei. Weil erstens „durch die Dynamik des Handballsports diese Marke der Öffentlichkeit vermittelt werden kann“; zweitens „Veranstaltungen der Handball-Art ein guter Boden für die Bier-Gesellschaft sind“; und drittens „ausgewählte Sportarten ein ideales Transportmittel für Markenartikel sind“. Dazu zählen zum Beispiel Handball, Fußball, Eishockey, Beach-Volleyball und der Skisport. Die ins Haus stehende Handball-Euro wird nach Meinung Gurschlers ein sportliches Riesen-Ereignis. Allein durch die attraktive Vorrundengruppe in der Landeshauptstadt Innsbruck, in der bekanntlich Deutschland, Polen, Schweden und Slowenien um den Einzug in die Hauptrunde kämpfen werden. Gurschler drückt dem deutschen Nationalteam die Daumen. Ja, er stuft die Mannschaft Heiner Brands sogar als Titelanwärter ein. Für das österreichische Team hofft Gurschler, dass es den Einzug in die Hauptrunde schaffen wird. Wie dem auch sei: Handball ist für den Verkaufsdirektor ein faszinierender Sport. Und die Euro in Innsbruck wird „einen netten Schwung für die Tiroler Wirtschaft bringen“. Gurschler wird trotz seiner beruflich knapp bemessenen Zeit bei der Euro 2010 Deutschland-Spiele in der Olympiaworld besuchen. „Wenn ich noch Karten bekomme“, meinte er augenzwinkernd. Steckbrief Matthias Gurschler Geb.: 19. Oktober 1962. Verheiratet mit Beatrix seit 20 Jahren. Kinder: Sohn (21) und Tochter (19). Wohnort: Inzing. Beruf: Verkaufsdirektor Brau Union. Ausbildung: Studium der Volkswirtschaft. Hobby: Musik. Sport: wenn möglich Walking, Skifahren. Funktionär: Obmann der SU Inzing. Fakten zur Brau Union Österreich AG Mitarbeiter in Österreich: 2200. Mitarbeiter in Tirol: 200. Marktanteil in Österreich: 50 Prozent. Volumen: 4,6 Millionen Hektoliter Bier. Umsatz: 600 Millionen Euro. |






