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Kommentar von Robert Ullmann Jubel, Trubel, Heiterkeit. Österreichs Sieg im Viernationenturnier in Linz weckte Vorfreude auf die EM-Vorrundentage in der Stahlstadt. Auch die Organisation ließ, wenn man von Anfangsproblemen absieht, keine Wünsche offen. Perfekt sogar die Stimmungsmacher. Sich jetzt aber unter dem Motto „passt eh alles“ zurücklehnen wäre sicher falsch. Grundfalsch. Die Siege gegen Slowenien und die Schweiz waren ein Ansatz. Wenn man will ein Schritt in Richtung EM-Ziel Hauptrunde. Mehr nicht. Ohne die Leistungen, vor allem aber den Kampfgeist der Truppe um Kapitän Viktor Szilagyi schmälern zu wollen, Schwachpunkte im österreichischen Team waren nicht zu übersehen. Vor allem der Abwehr fehlte die EM-Reife. Und die Lethargie in den Anfangsphasen jeder Begegnung – erschreckend! Gegen die EM-Gegner Dänemark, Island und Serbien darf man sich Rückstände wie gegen Slowenien (neun Treffer) oder die Schweiz (fünf Tore) nicht leisten. Das wäre wohl das Ende aller Hoffnungen für den Einzug in die Hauptrunde. Fazit: Auf Trainer Dagur Sigurdsson wartet bis zum EM-Start noch viel Arbeit. Robert Ullmann Interwettencup in Linz
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